Tarife immer bei mehreren Portalen abfragen!

Handyvertrag-Vergleich: 11 Spar-Tipps!

Nutzen Sie mehrere Vergleichsportale

Der wichtigste Tipp zuerst: Vergleichen Sie Handyverträge mit Hilfe mehrerer Tarifrechner, denn kein Handytarif-Vergleich hat alle Angebotsdaten parat. Nur so können Sie wirklich intelligent sparen beim Wechsel Ihres Handyvertrags. So geht’s: Alle Tipps lesen und dann nacheinander oben auf die verschiedenen Vergleichsportale klicken und richtig vergleichen.

Ermitteln Sie die Kündigungsfrist Ihres Altvertrages

Da viele Mobilfunktarife eine feste Laufzeit von 12 bis 24 Monaten haben, ist der Wechsel nur mit fristgerechter Kündigung möglich. Die Fristen hierfür liegen bei ein bis sechs Monaten. Ein Recht auf außerordentliche Kündigung haben Sie nur dann, wenn die Vertragskonditionen zu Ihren Ungunsten geändert wurden.

Ermitteln Sie Ihr Nutzungsprofil vor dem Handyvertrag-Vergleich

Vor einem Handyvertrags-Vergleich ist es sinnvoll, sich klar zu machen, welches Nutzungsprofil man eigentlich hat. Durch Anforderung eines Einzelverbindungsnachweises bei Ihrem Anbieter können Sie sich einen Überblick dazu verschaffen, wann und wie viel Sie tatsächlich telefonieren. Doch auch die Vergleichsportale selbst bieten recht gute Beispiele und Rechner, um damit den eigenen Bedarf gut abzuschätzen.

Kündigen Sie auch “verbundene” Handy-Verträge

Bei Ihrer Kündigung des alten Handyvertrags achten Sie darauf, dass Sie wirklich alle Leistungen kündigen. Häufig haben Sie für besondere Leistungen, z.B. für ein Klingelton-Abonnement, einen extra Vertrag geschlossen. Sie sollten nicht vergessen auch diesen zu kündigen.

Prüfen Sie beim Handyvertrag-Vergleich auch Alternativen beim eigenen Anbieter

Vor dem endgültigen Wechsel sollten Sie auch Angebote Ihres bisherigen Providers in Betracht ziehen, denn hier können die kostenlose Rufnummernmitnahme sowie der geringere bürokratische Aufwand von Vorteil sein. Die Mitnahme der Telefonnummer kostet sonst etwa 25 Euro. Teilweise wird dies jedoch durch die Bereitstellung eines Startguthabens vom neuen Anbieter ausgeglichen. Also: Kurz vor dem Wechsel kann ein Anruf bei der Hotline Ihres Anbieters helfen. Erzählen Sie von Ihrem Wechselwunsch und fragen Sie, ob Ihr Anbieter Ihnen ein gutes alternatives Angebot machen kann. Wenn nein, wechseln Sie einfach wie geplant.

Prüfen Sie welches Netz Sie brauchen

Zahllose Tests zeigen, dass das Telekom-Mobilfunknetz noch immer das beste Netz in Deutschland ist. Dennoch müssen sich O2 und Vodafone mit ihrer Netzabdeckung keinesfalls verstecken. Lediglich bei E-Plus gibt es außerhalb von Ballungsräumen noch größere Lücken in der Netzabdeckung. Unser Tipp: Befragen Sie, insbesondere wenn Sie einen E-Plus-Vertrag auserkoren haben, Freunde und das Internet nach der Netzabdeckung in Ihrer Region. Laden Sie ggf. auch jemand zum “Netztest” zu sich nach Hause ein, um die Abdeckung dort konkret zu testen. So vermeiden Sie böse Überraschungen.

Prepaid-Tarife sind oft die Sieger beim Handyvertrag-Vergleich

Prepaid-Angebote lassen sich heute bequem online buchen und verwalten: Aufladen, Guthaben-Check und Tarifänderungen funktionieren über ein Benutzerkonto. Sinnvoll ist ein Prepaid-Handy, wenn es um Kostenkontrolle geht und Ihnen Erreichbarkeit wichtiger ist, als viel telefonieren zu können. Wird mobiles Internet benötigt, kann ein Prepaid-Tarif wiederum unpraktisch sein. Einige Provider bieten deshalb die Möglichkeit an, ein bestimmtes Datenvolumen hinzuzubuchen. Solche Tarife sind meist sehr günstig und für sparsame Surfer eine Überlegung wert.

Achten Sie aufs Kleingedruckte

Häufig werben Mobilfunkanbieter mit einer Flatrate ins deutsche Festnetz. Lesen Sie hier das Kleingedruckte, denn es muss nicht das gesamte Netz abgedeckt sein. Vor allem bei Mobilfunk-Flatrates ist meist bloß das Anbieternetz gemeint. Also: Besser genau hinsehen und erst dann den neuen Vertrag abschließen.

Handyvertrag-Vergleich: Wie viel mobiles Internet brauchen Sie?

Die Menge des Datenvolumens fürs mobile Internet ist eine Frage des Nutzerprofils, also Ihres tatsächlichen Bedarfs. Während das Abrufen von E-Mails oder die Nutzung einer Messaging-App nur einige Kilobyte braucht, kostet ein YouTube-Video Sie bereits locker 10 bis 20 MB. Vor Vertragsabschluss sollten Sie deshalb die benötigte Menge überschlagen und kontrollieren. Hier empfehlen wir, die App “3G Watchdog” zu nutzen. Sparen können Sie darüber hinaus mit einem WLAN-fähigen Handy oder einem Tarif mit “Zuhause-Bereich”, in dem das Surfen günstiger wird. Weitere Möglichkeiten zum Sparen von Daten sind: Mobile Website-Versionen nutzen, automatische Aktualisierungen (z.B. von Apps) ausschalten, keine Musik bzw. Videos herunterladen oder streamen, keine großen Bilder empfangen oder versenden.

Nehmen Sie Ihre Nummer mit, wenn Sie mögen

Wenn Sie Ihren Handyvertrag kündigen, sollten Sie Ihrem Altanbieter bereits klar machen, dass Sie Ihre Telefonnummer mit zu einem neuen Anbieter nehmen möchten (“Portierung”). In seltenen Fällen müssen Sie dann zusätzlich noch eine Art Verzichtserklärung beim alten Anbieter abgeben. Und auch beim Abschluss des neuen Handyvertrags sollten Sie den Mitnahmewunsch melden (meist fragt der neue Anbieter ohnehin aktiv danach). Wenn Sie dies beherzigen sollte alles glatt laufen mit Ihrer Rufnummermitnahme.

Neuer Handyvertrag, neues Handy?

Ein günstiges neues Handy zum Vertrag mit besseren Services? Das kann sich rentieren. Dann, wenn Sie das Gerät auch tatsächlich brauchen. Denn die Vergünstigung beim Zukauf eines moderneren Telefons zahlen Sie mit längeren Vertragslaufzeiten. Zudem sind solche Geräte durch SIM-Lock für andere Karten als die des Providers gesperrt. Erst nach Ende der Vertragslaufzeit können sie mit einem anderen Tarif genutzt werden.

Haben Sie noch einen Tipp zum Handyvertrag-Vergleich?